Die Bergsprotten - Wo wir sind ist oben!

Silvretta/Montafon

Vom 07.07.2019 bis 12.07.2019 waren wir im Montafon

Sonntag 07.07.: Anreise in unserem Basislager. Das Explorer Hotel in Gaschurn.

Montag 08.07.: Auf geht's zur Tübinger Hütte.
Nach einem Frühstück im Hotel und einem Spaziergang zur Versettla Bahn ließen wir uns auf 2010 hm hochfahren. Auf dem Erich Endrissweg geht es über mehrere Gipfel. Die Versettla, Madrisella, Kuchenberg und Vorderberg. In ständigem Auf und ab geht es stetig in Richtung Tübinger Hütte, die von weitem schon zu sehen war. Hinter der Tübinger Hütte erheben sich die Berge und wir ahnen, was wir am nächsten Tag vor uns haben...

Dienstag 08.07.: Auf zur Saarbrücker Hütte
Bei herrlichem Wetter geht es von der Tübinger Hütte steil in Richtung Plattenjoch. Relativ weit unten beginnen schon die Schneefelder, die uns den ganzen Tag begleiten werden. Immer steiler geht es nach oben durch gut steigbaren Schnee.
Oben angekommen geht Moni alleine auf den Gipfel der westlichen Plattenspitze. Michael erkundet den Pass und die Schutzhütte und Tim versucht den weiteren Weg auszukundschaften, da der Weg über die Kromer Lücke nicht mehr begehbar ist. Also steigen wir wieder ab, queren den Hang um zur Seelücke wieder aufzusteigen. Hier gibt es eine kleine Zollhütte (Günthers Wohnzimmer). Unser heutiges Ziel ist bereits zu sehen. Aber auch die Wolken, die heraufziehen. Im Blindgang mit teilweise nur 20m Sicht steigen wir durch steile Schneefelder ab in Richtung Saarbrücker Hütte. Gut das wir die Richtung ungefähr wussten. Ein Tag mit 80% Schnee.

Mittwoch 09.07.: Über den Litzner Sattel zur Wiesbadener Hütte
Wieder geht es steil durch Schnee nach oben zum Litzner Sattel. Ab hier geht es talwärts in Richtung Silvretta Stausee. Erst steil und teilweise versichert durchs Verhupftäli  kommt man ins Klostertal. Dort unbedingt den Bach queren und auf der anderen Seite zum Stausee. Wir sind auf der falschen Seite gegangen. Dieser Weg wird nicht mehr gewartet und führt über viel Geröll und nasse Wiesen zwar auch zum Ziel, macht aber keinen Spass zu gehen. Am See gehen wir auf dem breiten Weg zur Wiesbadener Hütte. Immer den Piz Buin im Blick.

Donnerstag 10.07.: Über den Radsattel wieder Richtung Tal
Erst einmal geht es wieder steil nach oben. Dieses mal ohne Schnee. Am Radsattel angekommen geht es weiter in Richtung Radschulter. Hier ging es jetzt um die Entscheidung das Hohe Rad noch mitzunehmen. Wir haben uns dagegen entschieden, da Tims Schuhe im Begriff waren sich aufzulösen und das Wetter auch leicht nach Regen aussah, der dann irgendwann auch kam. Ab hier geht es steil und unangenehm über loses Geröll und Schnee runter. Die Weg Findung ist nicht ganz einfach und man muss auf jeden Schritt aufpassen. Irgendwann wird es wieder flacher und angenehmer. Das letzte Steilstück geht durch einen Latschen bewachsenen Hang bequem zum Stausee.
Nach einer Pause geht es mit dem Bus zurück nach Gaschurn.

Wieder mal eine tolle Woche mit viel Sonne aber auch Regen. Der Regen war zum Glück nur da, wenn es die Sicherheit nicht beeinträchtigte.